Die sonderpädagogische Förderung organisiert unsere Sonderpädagogin Frau Stolle für Schüler und Schülerinnen mit einem sonderpädagogischen Gutachten.

Um sonderpädagogische Förderung in Anspruch nehmen zu können, ist ein sonderpädagogisches Gutachten Voraussetzung. Dieses Gutachten kann im Förderbereich „Lernen“, „Sprache“ oder Verhalten (emotional- soziale Entwicklung) erstellt werden. Sonderpädagogische Gutachten gibt es auch bei körperlicher Beeinträchtigung, geistiger Beeinträchtigung, im Hören oder im Sehen.

Schüler mit einem sonderpädagogischen Gutachten im „Lernen“ bekommen besondere Unterstützung, da sie differenziert unterrichtet werden dürfen. Nach dem neuen Schulgesetz (Gutachten nach dem 31.07.2020) können für diese Schüler/innen zu Beginn eines Schuljahres auch problemlos Noten in einigen Fächern ausgesetzt werden. Am Ende der Klasse 9 bekommen sie dann ein Zeugnis zur Berufsvorbereitung. Schüler/innen, die mit einem sonderpädagogischen Gutachten im „Lernen“ einen regulären Hauptschulabschluss erlangen möchten, müssen sich bis zum Ende der Klasse 8 so gut entwickelt haben, dass das sonderpädagogische Gutachten am Ende der Klasse 8 aufgehoben werden kann.

Um das zu ermöglichen, unterstützen zwei Sonderpädagoginnen und eine sonderpädagogische Fachkraft diese Schüler beim Lernen in der Klasse (GU = gemeinsamer Unterricht) oder in kleinen Lerngruppen (meist in Deutsch/Mathematik – den Hauptfächern – oft auch klassenstufenübergreifend – sowohl in der Grundschule, als auch an der weiterführenden Schule).

Die Sonderpädagoginnen sind täglich vor Ort und differenzieren auch Lernzielkontrollen.

Für pädagogische Förderung sind die Pädagogen/innen zuständig. Je nach personellen Ressourcen kann Hausaufgabenbetreuung oder Förderung in bestimmten Fächern angeboten werden. Dies kann sich jährlich ändern, je nach dem, wie die TGS personell aufgestellt ist.

Hier werden zu gegebenem Zeitpunkt die Termine veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

Wichtig: Ein Attest über eine LRS oder eine Dyskalkulie ist NICHT gleichbedeutend mit einem sonderpädagogischen Gutachten! LRS und Dyskalkulie sind Teilleistungsstörungen, die im Unterricht über einen Nachteilsausgleich „ausgeglichen“ werden können. Wahrhafte Hilfe bieten hier Lerntherapeuten! Diese finden Sie in Greußen mit Frau Könitzer oder im Internet. Lehrer und Lehrerinnen sind KEINE Therapeuten!

 

Stand: 31.08.2021